Praxis für Verhaltenstherapie
in Tessin
Dipl. Psych. Silvana Heinisch, Psychologische Psychotherapeutin
Herzlich willkommen! Möglicherweise befinden Sie sich derzeit in einer schwierigen Lebenssituation oder haben schon seit längerem psychische Beschwerden und Sie suchen nun nach professioneller Hilfe. Gerne biete ich Ihnen psychotherapeutische Unterstützung an.
Silvana Heinisch
Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin
Geb. 1983 in Neustrelitz
Studium und berufliche Abschlüsse
- 2003-2008: Studium der Psychologie an der Ernst-Moritz-Arndt- Universität Greifswald, Abschluss: Diplom-Psychologin
- 2008-2013: Weiterbildung in Verhaltenstherapie am Institut für Verhaltenstherapie GmbH, Abschluss: Approbation als Psychologische Psychotherapeutin, Fachkundenachweis in Verhaltenstherapie
Berufliche Tätigkeit
- 2008-2014: Tätigkeiten in der Johanna-Odebrecht-Stiftung Greifswald, unter anderem: Stationspsychologin der Alkoholentgiftungsstation und Suchttagesklinik, Psychologin in der Psychiatrischen Tagesklinik und Psychiatrischen Institutsambulanz in Demmin
- 2015-2022: Tätigkeit als niedergelassene Kassenpsychotherapeutin (für Erwachsene) in Demmin
- Seit 2022: Tätigkeit als niedergelassene Kassenpsychotherapeutin (für Erwachsene) in Tessin
Weiterbildungen
- Hypnose (mit Zertifikat)
- Entspannungsverfahren: Progressive Muskelentspannung und Autogenes Training (mit Zertifikat)
Weitere Tätigkeiten
- Dozentin zum Thema Angststörungen am Institut für Verhaltenstherapie GmbH

Gut informiert in die Therapie starten
Der Beginn einer Psychotherapie wirft oft viele Fragen auf. In diesem Bereich habe ich die wichtigsten Informationen für Sie zusammengestellt, damit Sie sich gut orientieren und vorbereitet fühlen können.
Was ist Verhaltenstherapie?
Die Verhaltenstherapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes Psychotherapieverfahren, das eine Vielzahl von Methoden beinhaltet. Eine zentrale Annahme der Verhaltenstherapie ist, dass Verhalten, Körperreaktionen, automatisch ablaufende Gedanken, verinnerlichte Wertmaßstäbe, Einstellungen und Gefühle weitestgehend erlernt sind und zur Krankheitsentstehung beitragen. Daher fokussiert die Verhaltenstherapie auf die aktive Veränderung von problematischen Erlebens- und Verhaltensweisen.
Im therapeutischen Prozess geht es zunächst darum, Zusammenhänge zwischen ursächlichen Bedingungen und aufrechterhaltenden Faktoren der Störung zu verstehen. Auf dieser Grundlage können Patient und Therapeut gemeinsam einen individuellen Behandlungsplan erstellen, welcher auf die Ziele des Patienten abgestimmt wird.
Im Mittelpunkt der Therapie steht die aktuelle Situation und konkrete Probleme, jedoch werden auch wichtige lebensgeschichtliche Erfahrungen in den Therapieprozess einbezogen.
Der Psychotherapeut hilft dabei, Wege zur Problemlösung zu finden. Von zentraler Bedeutung ist, dass der Patient hierbei aktiv mitarbeitet, um Veränderungen herbeizuführen. Verhaltenstherapie bedeutet in diesem Zusammenhang „Hilfe zur Selbsthilfe“.
Machen Sie sich vor Aufnahme einer Therapie bewusst, dass Sie durch aktive Mitarbeit, Selbstbeobachtungen und therapeutische Übungen zwischen den Therapiesitzungen entscheidend zum Therapieerfolg beitragen.
Wird die Psychotherapie von den Krankenkassen bezahlt?
Die Psychotherapie durch kassenärztlich niedergelassene Therapeuten wird grundsätzlich von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Hierfür muss ein Antrag gestellt werden.
Auch viele private Krankenversicherungen bezahlen eine Psychotherapie. Dies sollte aber vor Aufnahme noch einmal genauer erfragt werden. Dabei ist zu empfehlen sich die Kostenübernahme auch schriftlich bestätigen zu lassen.

Wie läuft eine Psychotherapie ab?
Nach Ihrer Anmeldung erfolgt eine Sprechstundensitzung zur Einordung ihrer Beschwerden und Abklärung, ob eine Psychotherapie indiziert ist. Hier können evtl. erste Empfehlungen und Hinweise gegeben werden. Bitte beachten Sie, dass die Vorstellung in der Sprechstunde keinen Therapieplatz garantiert, Sie aber die Möglichkeit haben sich auf meine Warteliste setzen zu lassen. Ebenso besteht die Option sich mit der Behandlungsempfehlung bei einem anderen Psychotherapeuten für eine Therapie anzumelden.
Sobald ein Therapieplatz frei wird, erfolgen bis zu vier probatorische Sitzungen („Kennenlerngespräche“). Diese dienen der ausführlichen Diagnostik. Ich kann mir ein Bild von Ihnen und Ihren Beschwerden machen, erste Zusammenhänge können hergestellt werden. Sie wiederum können prüfen, ob „die Chemie“ zwischen uns beiden stimmt. Anschließend kann eine Kurzzeittherapie (24 Sitzungen) oder eine Langzeittherapie beantragt werden. Wir stellen gemeinsam den Antrag bei der Krankenkasse.
Welche Patienten behandle ich in meiner Praxis?
Ich behandle in meiner Praxis Erwachsene.

Welche psychischen Erkrankungen werden in meiner Praxis behandelt?
Grundlegend behandle ich alle psychischen Erkrankungen, darunter Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen, Anpassungsstörungen, chronische Schmerzstörungen, Persönlichkeitsstörungen u.a.
Kann ich einen vereinbarten Termin auch wieder absagen?
In Ausnahmefällen, mindestens zwei Tage vor dem Termin, ist eine Absage möglich. Da Psychotherapeuten nach dem Bestellprinzip arbeiten, sind die 50 Minuten Therapiezeit für Sie reserviert und können somit nicht kurzfristig an andere Patienten vergeben werden.
Benötige ich eine Überweisung z.B. vom Hausarzt?
Nein, sie benötigen keine Überweisung. Ähnlich wie bei anderen Ärzten muss jedoch zu Quartalsbeginn die Chipkarte der Krankenkasse eingelesen werden.